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antonio„Ich will beten, ich will Gott um Hilfe bitten, aber ich weiß nicht wie.“ So fing alles an …
Nachts, nach der Arbeit, ging ich oft in die Disco. Ich nahm Kokain, trank Alkohol und vor allem gefielen mir die Frauen. Ich wollte immer neue kennenlernen – und benutzte sie nur wie Objekte. Weil es bei mir beruflich gut lief, hatte ich nahezu alles, was man sich wünschen kann und konnte mir solch ein Leben auch leisten. Ich fühlte mich fast wie der Chef der Welt und war oft voller Arroganz und Bosheit. Ich respektierte niemanden und war immer darauf aus, Menschen auszunutzen. Deshalb wurde ich auch von vielen gehasst ... Und doch, obwohl ich dachte, alles zu haben, fühlte ein Teil meines Herzens, dass ich falsch lag und dass der Sinn des Lebens nicht nur im Spaßhaben besteht. Im Laufe der Zeit veränderte sich irgendetwas in mir. Ich konnte mich nicht mehr so wie früher vergnügen, sondern im Gegenteil: Je mehr ich ausging, desto schlechter ging es mir innerlich. Ich fühlte mich einsam, obwohl viele Menschen um mich herum waren, und schließlich wurde ich richtig depressiv. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, was da mit mir passierte. Irgendwann ging es mir so schlecht, dass ich sogar Selbstmordgedanken bekam. Da wurde mir klar, dass ich wirklich Gottes Hilfe brauchte – auch wenn ich keine Ahnung hatte, wie das geschehen könnte. 

In meiner Hobby-Fußballmannschaft spielt ein Mann, von dem ich wusste, dass er Christ ist: Giuliano Leuzzi. Ihn fragte ich eines Abends nach dem Training, ob er vielleicht Zeit für ein Gespräch hätte. Aus diesem Gespräch entwickelte sich ein regelmäßiges Treffen. Wir lasen ein Mal in der Woche gemeinsam in der Bibel. Dabei erklärte Giuliano mir das, was ich nicht verstand. Nach etwa zwei Monaten fragte er mich, ob ich nicht mein Leben ganz in die Hände Jesu geben wollte. Ich brauchte noch Zeit, um darüber nachzudenken. Daraufhin gab Giuliano mir ein Blatt mit einem vorformulierten Übergabegebet. Noch in der gleichen Nacht sprach ich dieses Gebet.

 Komplett verändert

Sofort war in mir das ganz starke Bewusstsein, dass ich nun zu Gott gehöre. Und, oh Wunder: Meine Ängste und Depressionen waren weg! Gott hatte sie mir von einem Moment zum anderen genommen. Ich frage mich immer noch: „Warum ist das geschehen? Und warum gerade mir?“ Verdient habe ich es auf jeden Fall nicht. Die Antwort ist klar: Gott in seiner Liebe und Gnade hat seinen einzigen Sohn für die Sünden der Menschen – und damit auch für meine – geopfert. Dafür danke ich ihm jeden Tag. Als Jesus mich rief, wusste ich, dass ich mein Leben komplett verändern muss. Am Anfang schien mir das fast unmöglich. Es war, als müsste ich einen riesigen Berg erklimmen. Doch Jesus hat mir dabei Schritt für Schritt geholfen und hilft mir immer noch jeden Tag. Gemeinsam haben wir viele meiner Probleme angepackt und bewältigt, u.a. heiratete ich meine Freundin, die zu dem Zeitpunkt schwanger war. Ich danke Gott, dass ich jetzt eine Ehefrau habe und dass wir uns lieb haben. Sie ist nicht gläubig, aber ich vertraue auch in dieser Sache dem Herrn. Ich danke ihm für meinen Sohn, der gesund heranwächst. Die Menschen, die mich von früher kennen, fragen mich, was mit mir passiert ist. Und ich erzähle ihnen gerne, wie Jesus in mein Leben eingegriffen hat – obwohl ich nicht immer verstanden werde. Aber das sagt ja schon unser Herr in seinem Wort. Das, was wirklich zählt, ist, dass Jesus mir eine Chance gibt und dass ich eines Tages in der Ewigkeit mit ihm leben darf. Ich werde nie aufhören, ihm dafür zu danken. Bald werde ich mich taufen lassen und mein größter Wunsch ist, Jesus für den Rest meines Lebens so gut ich kann zu dienen.



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