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Nunzio Grossano Ich heiße Nunzio Grossano und bin 28 Jahre alt. Ich bin in einer gläubigen Familie groß geworden und besuchte als kleiner Junge schon, sonntags den Gottesdienst und jeden Samstag die Versammlungen in der Gemeinde. Später ging ich freitags auch zu den Jugend-Treffen. Schon als Kind kannte ich die Geschichten aus der Bibel, aber sie weckten nicht mein Interesse. Mit 13 Jahren langweilte ich mich in der Gemeinde. Ich ging nur hin, weil meine Eltern es so wollten, jedoch war ich mit den Gedanken ganz woanders. Viele Jahre lang ging ich lustlos in die Gemeinde. Ab und zu interessierte mich mal ein Thema, doch später vergaß ich es auch wieder. Eines Abends ging ich zum Jugend-Treff, ich erinnere mich, dass es schon dem Ende zuging, der Jugendleiter abschließend noch eine Gebetsrunde machte. Während der Gebetsrunde übergab ich dem Herrn mein Herz. Da ich schüchtern war sagte ich nur wenige Worte, “Ich will Ihn auch haben”. Von da an fühlte ich Frieden in meinem Herz. Ich wusste, ich war errettet und ich bin es immer noch. Aber nach einigen Jahren fiel ich langsam wieder in die alten Gewohnheiten zurück und hatte neue Wünsche und entfernte mich so von Gott. Ich fing an zu rauchen, Alkohol zu trinken, Drogen zu nehmen und den Wünschen der Befriedigung nachzugehen. Ich war mit einem Fuß in der Welt und mit dem anderen beim Herrn. Ich wusste, dass ich in dem Moment etwas Falsches tat, aber ich machte es, weil ich genauso wie meine „coolen“ Freunde sein wollte. Ich tat einfach das, was ich wollte, um sogar so zu sein, wie mein Idol aus der Hip-Hop Musik. Ich kleidete mich wie er und übernahm auch seine Gesten. Dann aber sah ich wie es wirklisch in der Welt abläuft und mein Vater wiederholte mir ständig, dass der Herr Jesus nahe ist und es nicht mehr lange dauert, bis er wiederkommt. Ich hatte eingesehen, dass ich im Unrecht war, aber ich wollte meine Wünsche und Begierden nicht loslassen. Einerseits wollte ich ein Leben, wie es dem Herrn gefällt, aber andererseits wollte ich mein Leben ausleben. Ich veränderte mich radikal als ein Bruder sagte, man könne nicht zwei Göttern gleichzeitig dienen. Entweder man dient dem Herrn oder der Welt. Ich entschied mich dem Herrn zu dienen und mein Charakter zu ändern, so wie es dem Herrn Jesus gefällt. Die Welt wird vergehen, aber der Herr wird ewig bestehen. Deswegen habe ich verstanden, dass es besser ist dem Herrn zu dienen und mit Ihn in Ewigkeit zu leben anstatt auf der Erde zu leben und für die Ewigkeit zu sterben.

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