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Ich habe den Herrn Jesus im Alter von 13 Jahren währendeines Abends in der Jugendstunde in Niscemi angenommen. Auch  wenn ich immer Predigten gehört habe undwusste, was Jesus auf dem Kreuz vollbracht hatte, verstand ich noch immer nichtgut, was ich tun musste, um errettet zu werden.Der verantwortliche Bruder der Jugendstunde bereiteteFragebögen vor und die erste Frage war ausgerechnet „Wann hast du dichbekehrt?“, logischerweise habe ich nicht geantwortet. Am folgenden Samstag nahmer mich zur Seite und sprach mit mir; ich erinnere mich nicht genau, was er zumir sagte, aber gleich danach beteten wir und im Gebet akzeptierte ich Jesus inmeinem Herzen als Herrn und Heiland, und ich brach in Freudentränen aus. Ich fühlte mich wiedergeboren, ein sehr schönes Gefühl. Aber nach einer Weile  ging ich ,aus verschiedenen Gründen, abends ineiner Bar arbeiten. Da ich abends arbeitete, konnte ich nicht zu den Versammlungen,die während der Woche stattfanden, gehen und am Sonntagmorgen war ich zu müde,um aufzustehen. Folglich - auch aufgrund der Orte, in denen ich verkehrte -begann ich mich vom Herrn zu entfernen und einige schlechte Angewohnheitenanzunehmen.Mit dem Vergehen der Jahre verschlechterte sich die meineSituation; ich ging falsche Wege, u.a. weil ich Drogen und Anderes konsumierte.Auch wenn ich wusste, dass ich falsch lag und dass es fürden Herrn abscheuliche Dinge waren, gelang es mir nicht, mein Leben zuverändern und zu Jesus zurückzukehren. Mittlerweile war ich ein Sklave dieserSünden geworden. Ich fühlte mich schmutzig, und ich ekelte mich vor mirselbst; ich bemerkte, wie ich mein Leben verschwendete, indem ich den Dingendieser Welt hinterherlief anstatt den Herrn zu loben und ihm zu danken,  meinem Schöpfer, meinem Heiland. Ich befand mich viele Male vor einer Abzweigung, vor der ich mich entscheidenmusste dem Herrn zu folgen oder der Welt ; ich habe nicht die Entscheidunggetroffen, nichts mehr von Gott wissen zu wollen, ich wusste, dass ich einesTages die richtige Entscheidung fällen würde, aber dieser Tag kam nicht, undich schaffte es nicht. Die wenigen Male, in denen ich betete, - auch wenn ich michnicht würdig fühlte, zu beten -  bat ichIhn, mir den Weg aufzuzeigen, dem ich folgen sollte und mir zu helfen, denn ichallein schaffte es nicht. Im August 2014 entschied ich mich, auf ein Bibelcamp zugehen. Ich wusste ungefähr, wie die Bibelcamps waren, ich ging dort als kleinerJunge hin,  und es ist, wie wenn man eineWoche lang im Paradies ist. Und so sprach  derHerr während einer Predigt zu meinem Herzen, durch den Bruder, der predigte. Er erklärte, wie schwer es sei, auf sichselbst zu verzichten, um Christus zu folgen, und er sagte: „Wir müssen uns alsein Opfer Christus geben, in der Weise, dass es nicht mehr wir selbst sind, dieleben, sondern Christus, der in uns lebt, wenn man Christus folgen will undseinen Willen tun will, ist es nötig, dass wir auf uns selbst verzichten, aufunseren eigenen Stolz“. In dem Moment kam es mir vor, als spreche er genau zumir. Er setzte fort, indem er sagte: „Wenn wir es nicht schaffen, vollständiguns selbst zu verleugnen, können wir niemals eine echte Gemeinschaft mit Gotthaben“.  Dann nahm ich Römer 12,1-2, dassagt: „Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiberdarzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euervernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondernwerdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, wasder Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ Nach dieser Predigt ging ich in mein Zimmer und begann zubeten, ich bekannte meine Sünden, ich bat um Vergebung  und ich bat den Herrn, mir die Kraft zu geben,um auf alles zu verzichten, um seinen Willen zu tun. Ab jenem Moment begann ein neues Leben für mich. Mit der Hilfe des Herrn habe ich alles aufgegeben, und ersegnet mich. Das, was ich verstanden habe, ist, dass wenn wir versuchen,uns mit unseren Kräften zu verändern, wir es niemals schaffen werden, nur wennwir Hilfe beim Herrn suchen und Glauben und Vertrauen haben, kann Er unsverändern. Ich finde mich wieder in der Geschichte vom „Verlorenen Sohn“,als ich diesen Auszug der Bibel las, war es schön zu bemerken wie der Vater, alser den Sohn kommen sah, nicht an all das dachte, was der Sohn getan hatte,sondern Mitleid  hatte, wie die Schriftsagt. Und genau auf dieselbe Weise ging Gott auch mit mir um, in dem Augenblick,  als ich zu Ihm zurückkehrte, hatte Er Mitleidund Barmherzigkeit  mit mir und hat allemeine Sünden vergeben. Ich hoffe, dass dieses kurze Zeugnis von mir, dich zumNachdenken bringt. Gott segne dich.

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