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Hallo, ich heiße Gennaro,ich bin 35 Jahre alt und komme aus Pozzuoli (Neapel). Ich möchte euch meine Geschichte erzählen, damit ihr nachvollziehen könnt, wie großartig Gott inmeinem Leben gewirkt hat. Viele denken, dass Gott nur Gesetz sei und dassman nicht mit Ihm sprechen könne, auf diese Weise begrenzen sie Gott. Deshalb erzähle ich euch mein Zeugnis : Ich bin in eine katholische Familie hinein geboren, die aus meinem Vater, meiner Mutter und fünf Kindern bestand, drei Jungen und zwei Mädchen. Ichbin das vierte Kind und bin in der Zeit des Bradisismus geboren. Als meine Familie umgesiedelt wurde, wohnte sie in einem Kontainer, in dem ich geboren wurde. Wir blieben dort 4 Jahre lang. Wirwaren sechs Personen und lebten in ca.  45 Quadratmetern. Nach einer langen Zeit bekamen wir eine richtige Wohnung, auchwenn es eine Sozialwohnung war, aber Gott sei Dank war es ein richtiges Zuhause, in dem sechs Personen wirklich ohne Probleme leben konnten und ohne ein Zimmer mit anderen Geschwistern teilen zu müssen. Ich wuchs mit derErziehung und dem Glauben meiner Eltern auf. Sie brachten viele Opfer, um michin die Schule zu schicken und um mich groß zu ziehen, ohne dass mir etwas fehlte. Die Jahre vergingen und wie so oft in der Jugend kam es zu den ersten Verliebtheiten, die ersten Enttäuschungen und ersten Wünsche. Leider konntenmir meine Eltern nicht allzu viel geben, aber sie versuchten mich immerglücklich zu machen, so gut sie konnten. Aber indem ich älter wurde, wuchsenauch meine Bedürfnisse. Schon alskleines Kind war ich schüchtern, fröhlich, großzügig und hatte viele Freunde. Da ich gutgläubig war,kannte ich nicht Bosheit und Ungerechtigkeit bis zu dem Tage, an dem ich sieerlebte. Gerade wegen dieser Freundschaften habe ich die Welt kennen gelernt. Ichlebte wie der Mensch mit  Fehlern und seinenKonsequenzen, die das alles mit sich brachte. Mit 15 Jahren begann ich die schlimmsten Momente meiner Existenz zu erleben. Ich verlor durch einen Autounfall einen wichtigen Freund, « Fabio », undniemand konnte mich trösten. Ich hasste die ganze Welt. Mit dem Vergehen der Jahre hatte mein Leben keinen Sinn mehr, ich sah alles mit Hass an unddeshalb wollte ich im Alter von 17 Jahren etwas machen, das Schlimmste, was  esgibt, ich wollte mich suizidieren, indem ich vom circa 30 Meter hohen Kirchturm, in der Nähe meines Wohnortes,springen wollte. In mir hörte ich eine Stimme, die mir sagte: « Wirf dichhinunter, wozu lebst du denn », aber Gott wirkte, durch einen Freund, dermich aufhielt und meinen Sprung verhinderte. Nach einer kurzen Zeit begann ichwie ein Kind zu weinen und schwörte, es nicht mehr zu machen. Leider war esnicht so, denn weitere zwei Male versuchte ich in meinem Leid, mir das Leben zu nehmen. Es kam immer wieder diese Stimme zumVorschein, die mir sagte « wozu lebst du denn », aber jedes Mal warauch etwas da, was mich hinderte. Jetzt, wennich zurück denke, habe ich verstanden, dass es der Herr war, der mich beschützte.Die schlechten Erfahrungen aus dieser Zeit haben mich gestärkt, ich konnte« nein » sagen zu den Leuten, die es nicht verdienten, dass ich meinLeben für sie weg warf. Eines Tages erhielt ich die Einladung zur Musterung. Dank meines Bruders bewarb ichmich um einen Dienst als Carabiniere. Nach einigen Monaten erhielt ich die Antwort, dass ich mich für den Kurs in Cuneo vorstellen sollte, darüber war ich sehr froh, und ich konnte es nicht abwarten, anzufangen. Aber leider nehmenTräume nicht immer einen guten Abschluss, und zum x-ten Mal erfuhr ich eineweitere Enttäuschung. Fünf Tage nach Kursgebinn bekam ich eine Nierenkolik, denn ich hatte einen Nierenstein von 11 mm Größe. Für den Dienst als Carabiniere warich somit nicht geeignet, und sie schickten mich nach Hause. Mein Wunsch, Carabiniere zu werden, war sehr stark, und ich ging in die katholische Kirche, ichging auf die Kniee vor eine Statue und betete. Ich bat San Gennaro um Hilfe,aber kurz nachdem ich hinaus ging, stellte ich mir Fragen : Aber was macheich hier ??? Wieso soll ich vor einer Statue auf die Kniee fallen, die mirniemals antworten wird ? Während dieser langen Jahre hat mich der Herr immer gesucht, aber Er hat lange Zeit aufmein “Ja” warten müssen. In dem Moment, in dem ich am Boden war, ich fühltemich gedemütigt und von allen schlecht behandelt, war ich fast am Ende. Inmeinem Kopf entstanden tausende Gedanken, und ich spürte das Bedürfnis, mich imSpiel und im Sex auszutoben, davon wollte ich immer mehr. Wennich zurück schaue, verstehe ich, dass der Herr mir immer nahe war. Er wollte,dass ich Ihm diene und sein Wort verkünde. Er gebrauchte einen meinerArbeitskollegen, der mich einlud, an einem Gebetskreis teilzunehmen, der am 14.April 2013 stattfand. Es war das erste Mal, dass ich Gott begegnete,denjenigen, der mich und all das, was mich umgibt, geschaffen hat, der michimmer gesucht hat, und der seinen eigenen Sohn gesandt hat, um mich zu erretten.Während der Predigt verspürte ich den Wunsch, mich vor dem Herrn hinzuknieen undihn um Vergebung all meiner Sünden, die ich begangen habe, zu bitten. Der Herr erfüllte mich mit Freude und Frieden in dem Moment. Abermein Leben gab mir ein weiteres Mal, eine Prüfung:Am folgenden Tag, nachdem ich dem Herrn begegnete, kam ich von der Arbeit. Kurznachdem ich geduscht hatte, hatte ich eine Blockade am Rücken. Ichdachte, es sei ein Ischiasnerv, und ich begann eine Kur. Nachdem ich etwa drei Wochen im Bett lag, ohne mich bewegen zu können, entschied ich, ins Krankenhaus zu gehen, um zu sehen, was ich hatte, denn die Symptome waren anders als beieinem einfachen Ischiassyndrom. In der Tat wurde ein doppelter Bandscheibenvorfall festgestellt. Mein Hausarzt sagte mir, dass ich mich seinerMeinung nach, nicht operieren sollte, aber nach ca. 2 Monaten ans Bettgebunden, suchte ich in meiner Angst den Herrn, ich begann mit Glauben und Vertrauen zu Ihm zu beten, Ihn bittend, wenn er wollte, mich zu heilen. Ererhörte mein Leiden und brachte mich in Sicherheit. Gott sei Dank, dass ich in jener Zeit Menschen traf, die mirhalfen, und innerhalb weniger Tage hatte ich die Möglichkeit von einemSpezialisten untersucht und operiert zu werden. Als ich im Operationssaal war,kamen mir einige meiner Lieben, die bereits verstorben waren vor Augen, injenem Augenblick hatte ich Angst und suchte die Hilfe des Herrn. Er half mir,keine Angst mehr zu haben, und während der Operation spürte ich Seine Nähe. Während meines Aufenthalts im Krankenhaustraf ich Personen, die gegen den Tod kämpften, und ich verstand Dinge, die ichvorher nicht verstanden hatte, darunter: Was das größte Geschenk ist, das Gottuns gegeben hat, nämlich das Leben. Gotterreichte mein Herz durch die anderen, und nun gebraucht er mich, um die Herzender anderen zu erreichen. Es ist viel Zeit vergangen, bevor ich mich erniedrigte vor Gott, er hatmeine Tränen getrocknet, er hat mich in vielen Dingen verändert, und Dank SeinerHilfe habe ich gegenüber anderen Frieden und Liebe wiedergefunden. Ich habegelernt, keinen Hass mehr gegenüber meinem Nächsten zu empfinden und gegenüber,denjenigen, die mir oder meinen Liebsten Böses angetan haben, wie bei einer Erfahrung, die mir nahe ging, die meine Nichte Desiréebetraf. Ihr Bruder, der Sohn ihres Vaters, missbrauchte sie mit seinenerotischen Spielen. Jedes Mal wenn ich in den Nachrichten von missbrauchtenKindern hörte, empfand ich sehr viel Wut, aber jetzt wo ich wusste, dass esmein eigenes Blut betraf, hätte ich Schlimmeres gemacht. Wenn nicht Gott in meinem Leben gewesen wäre, hätte ich ihn umgebracht, eben wenn ich dergleiche wie früher gewesen wäre, aber ich bin am 14. April wiedergeboren. Wie in Galater 2,20 geschrieben « Ich lebe, doch nun nichtich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebeich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst fürmich dahingegeben.” Deshalb, wenn Gott mir geholfen hat, wird er es mit jedemanderen auch tun. Deshalb rate ich euch, immer auf ihn zu vertrauen und niemalsaufzuhören mit Glauben und Vertrauen zu beten, ihr werdet sehen, dass er euchhelfen wird, und er wird euch niemals allein lassen, nicht jetzt und niemals. Gennaro F.

 

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