Menu
Tablet menu
A+ A A-

Ich heiße Giovanni und bin 28 Jahre alt. Ich bin in einer christlichen, evangelischen Familie aufgewachsen. Schon als kleiner Junge war ich von Dingen angezogen, die Gott und die Bibel betrafen. Meine Mutter war Mitarbeiterin der Sonntagschule (eine Art evangelische Katechese), und ich hatte meine eigene Kinderbibel, eine mit Bildern zu den Bibelgeschichten. Aber eines Tages, auch wenn ich nur ein sechsjähriger Junge war, der aber lesen und schreiben konnte, bat ich meine Mutter mir eine Bibel zu kaufen, eine von denen, die die Erwachsenen lasen.

Und meine Mutter kaufte sie mir. Seit jenem Tag begann ich, die Bibel zu lesen, und habe damit bis heute nicht aufgehört. Auch wenn ich nur ein Kind war und nicht alles verstand von dem, was ich las, war ich aber begeistert von diesem wunderbaren Buch. Je mehr ich las,  desto mehr neue Dinge lernte ich, die mir gefielen. Allerdings begann ich, mich immer mehr wie ein Erwachsener zu verhalten und weniger wie ein Kind, und das bedauere ich heute ein wenig. Ich begann mich von den anderen Kindern in meinem Alter zu unterscheiden aufgrund meines Interesses an Gott. Bei den Versammlungen war ich  das einzige Kind meiner Gemeinde, das den Predigten zuhörte und Notizen nahm. Ich begann nicht nur die Bibel zu lesen, sondern auch andere Bücher von christlichen Autoren,  und mit neun Jahren begann ich Vertiefungskurse zur Bibel per Fernstudium zu machen. Ich war praktisch ständig damit beschäftigt, die Bibel zu lesen, und spielte immer weniger. Ich weiß, dass dies alles absurd ist, vor allem für ein Kind, aber niemand zwang mich dazu, im Gegenteil es gab Leute, die mich davon überzeugen wollten, zu leben und mich wie ein Kind zu verhalten, wie alle anderen, aber die Bibel war meine Lieblingsbeschäftigung, es war meine Leidenschaft, meine Freude, und Jesus war mein bester Freund. Ich habe einen verschlossenen und introvertierten Charakter und aufgrund dieser meiner Leidenschaft für die Bibel wurde ich von anderen Kindern gemieden, und deshalb erlebte ich Momente tiefer Einsamkeit, aber ich konnte nicht aufhören, es war stärker als ich. Aber das wahre Problem war, dass ich, ohne es zu merken, lediglich ein Religiöser wurde, der glaubte Apostel Gottes zu sein, dabei hatte ich Gott niemals gebeten in mein Leben hinein zu kommen. Eines Tages, genau an meinem 11. Geburtstag, am 22. August 1997, bat mich jemand, ihm zu erzählen, wie  ich Jesus mein Herz gegeben habe, wie ich es jetzt tue. Aber ich stellte fest, dass ich kein Zeugnis zu geben hatte,  da ich noch nicht erlebt hatte, von Neuem geboren zu werden. Zu dem Zeitpunkt war mir nicht danach, ehrlich zu dieser Person zu sein, um mir dann eine Predigt von ihr anzuhören, so erzählte ich ein falsches Zeugnis. Aber mein Gewissen klagte mich an, zwei ganze Tage lang, bis  zum nächsten Sonntag, dem 24. August. Ich ging in die Gemeinde und hörte eine Predigt, der Prediger sagte einen Satz, der mich sehr traf und mich die Entscheidung fällen ließ, in jenem Moment mein Leben Christus zu geben. Seitdem habe ich die Gewissheit des ewigen Lebens, und diese Gewissheit kann auch dir gehören. Gott will keine religiösen Männer, sondern Menschen, die sich als Sünder erkennen und in Demut zu Ihm gehen, Ihn um Vergebung bitten und Ihm die Zügel des eigenen Lebens übergeben. Wenn du dies tust, wirst du ein wahres Kind Gottes. Friede im Herrn. (Ludwigshafen). 

This website uses cookies to manage authentication, navigation, and other functions. By using our website, you agree that we can place these types of cookies on your device.

View e-Privacy Directive Documents

You have declined cookies. This decision can be reversed.

You have allowed cookies to be placed on your computer. This decision can be reversed.

Style I Style II Style III