Menu
Tablet menu
A+ A A-

Hallo, ich heiße Nicola T. und bin 50 Jahre alt.

Ich bin seit 32 Jahren verheiratet und habe  4 Töchter. Ich bin in Sizilien in Militello geboren. Dort lebte ich bis zu meinem 18. Lebensjahr,

danach emigrierte ich nach Deutschland.

Ich bin in einer gläubigen Familie aufgewachsen und von klein auf habe ich mit meiner Mutter, die mich immer mit sich nahm,  die Versammlungen in der Gemeinde besucht.

Ich muss zugeben, ich war ein "privilegiertes" Kind. Im Alter von 14 Jahren begann ich meinen eigenen Weg zu gehen: Ich hatte Freunde, mit denen ich oft meine freie Zeit verbrachte. Mir gefiel es mich mit ihnen zu vergnügen, so wie jeder andere Jugendliche in dem Alter...

Ich lebte mein Leben, aber in mir befand sich etwas, was mich von den anderen unterschied; doch ich verstand nicht, um was es sich handelte.

Im Jahre 1978 emigrierte ich nach Deutschland. Anfangs war ich   alleine, später aber kamen auch meine Frau und meine Tochter und  es war zu dem Zeitpunkt, als ein neuer Kapitel meines Lebens   begann...Plötzlich befand ich mich einsam und die Sorge und  Verantwortung für die Familie lastete schwer auf meinen Schultern. Gott sei Dank, schaffte ich es voran zu gehen, trotz der Sehnsucht nach meiner Familie (Eltern, Geschwister), die sich weit weg   befanden. Die Jahre vergingen, und in mir suchte ich nach etwas  Konkretem, nach etwas Wichtigem...ich fühlte eine Leere, die ich nicht füllen konnte. Ich erinnere mich, dass ich in schweren Zeiten nach Gottes Hilfe rief und nachdem meine Probleme gelöst waren, kehrte ich wieder zu meinem gewohnten Leben zurück, ein Leben  ohne Sinn! In meinem Verstand waren immer christliche Erinnerung und viele Verse aus der Bibel präsent...ich nahm alles an was ich  hörte und speicherte es ein, ohne darüber wirklich nachzudenken. Ich war überzeugt, dass alles richtig war, aber dennoch blieb ich leider vom Herrn entfernt, mein Herz gehörte noch nicht Jesus. Die  Veränderung kam erst herbei, als Zeugen Jehovas zu mir nach Hause kamen. Wir wurden rasch gute Freunde; wir kamen aus derselben Stadt und waren alle Sizilianer! Diese Freundschaft motivierte mich die Bibel zu lesen und so befand ich mich in einem geistlichen Konflikt; einerseits laß ich in der Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift und   andererseits die Heilige Schrift, die Bibel, doch ich verstand nicht so viel davon. Zur selben Zeit sah ich oft meinen Onkel Cono, der viel Zeit damit verbrachte mit mir über das Evangelium zu reden und so   überredete er mich, die italienische evangelischen   Versammlungen in Mannheim zu besuchen.

Diese Gemeinde hatte für uns gebetet und tat es auch weiterhin und diese Gebete wurden erhört, der Herr hat sie erhört.

Eines Tages, während ich in der Bibel las ergab ich mich dem Herrn Jesus Christus; ich gestah ihm meine Sünden und er hatte Mitleid mit mir.

Jetzt, und nur jetzt hab ich verstanden, dass der Herr Jesus mich in meinem ganzen Leben geführt hat, von Kind an, und dass ich kein  Moment lang alleine war.

Nicola Tramontana

 

 

<<Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.>>  

Johannes 3;36

Style I Style II Style III