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Meine Erfahrung ist mehr oder weniger wie die von Giuseppe  Longo (mein Mann). Ich bin ebenfalls in einer Familie von Zeugen Jehovas  geboren und aufgewachsen. Mit 16 Jahren habe ich mich taufen lassen; ich dachte
ich hätte die Wahrheit. Ich ging predigen, indem ich den Menschen den Namen Jehovas statt den Jesu Christi, brachte. Nachdem ich geheiratet habe bin nach Deutschland gezogen. Drei Jahre später hörte mein Mann auf, die Versammlungen der Zeugen Jehovas zu besuchen, aber ich ging weiterhin alleine hin. Obwohl ich
viele „Freunde“ hatte, fühlte ich mich alleine, moralisch am Boden und depressiv. Ich fühlte mich unter Druck durch die ganzen zu erledigenden Aufgaben für die Organisation, wie z.B.: Hingehen und Proselyt machen, sich
bereit machen für die Versammlungen, persönliches Studium und Studium für die Kinder, etc. Das ging schon 10 Jahre lang. Langsam, langsam bekam ich Zweifel.
Ich fragte mich, ob Gott wirklich all diese Opfer von uns wollen würde. Ich fing an, ab und zu mal nicht in die Versammlungen zu gehen. Eines Tages, als ich im Internet recherchierte fand ich unter „ unterschwellige Botschaften“auch Bücher der Zeugen Jehovas, in denen unterschwellige Botschaften mit satanischen Hintergrund steckten und ich war schockiert. Ich hatte Angst tiefer zu recherchieren, aber ich recherchierte weiter. Ich verglich die dämonischen Figuren mit denen in den Büchern, die ich zu Hause hatte und es war
offensichtlich. Ein Buch enthielt diese im Besonderen. Es war Januar des Jahres 2014, als in mir ein Licht anging. Ich recherchierte immer weiter und fand immer mehr Sachen heraus, auch Zusammenhänge mit den Freimaurern. Ich zog meinen Fazit: Dies ist keine göttliche Organisation, wie sie behaupten. Ich
verlor den Glauben in den Gott, in den ich viel Vertrauen und Hoffnung hatte und so fiel mir diese Organisation, die mir immer hat glauben lassen, dass ich nur in ihr die Errettung finden würde, vom Herzen. Ich fühlte mich zerstört, niedergeschmettert. An was habe ich die ganze Zeit geglaubt? Ich verlor komplett den Glauben. Nach einiger Zeit fühlte ich in mir den Wünsch nach Beten und ich betete, aber ich wandte mich nicht mehr zu Jehova, sondern zu Gott, dem Schöpfer. Als ich anfing die Evangelien in der Bibel zu lesen, verstand ich, dass Jesus Christus Gott ist, unser Hirte. Ich las, das der Hirte seine Schafe niemals anderen überlässt. Damit verstand ich, dass man nicht hinter anderen Menschen gehen soll, sondern nur der Bibel glauben soll. Mit einfachen Worten,
ich erkannte Jesus als wahren Gott an. Ich hatte wieder die Hoffnung und den Glauben den ich verloren hatte. Im April 2014 trennte ich mich von der Organisation der Zeugen Jehovas. Ich nahm Jesus in mein Herz an, indem ich
gebetet hatte. Von dem Zeitpunkt an wohnt er in mir. Nachdem ich nun eine Taufe im Namen von Jehova und im Namen der Organisation habe, die nicht nach den Schriften gilt, werde ich mich christlich taufen lassen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Trotz der gebrochenen Beziehungen mit der
Familie und den Freunden (diejenigen, die behaupteten, dass sich mich gern hatten und nun dass ich nicht mehr in der Organisation der Zeugen Jehovas bin, mir nicht mehr in die Augen schauen), fühle ich mich fröhlich, frei und ich fühle tiefen innerlichen Frieden, den ich nie zuvor in meinem Leben hatte. Endlich habe ich eine wahre Hoffnung: dieses Leben ist nur eine Reihe von Proben, das echte Leben wird nach dem Tod sein. Wenn wir Jesus als Herr in unser Herz annehmen, leben wir mit ihm in Ewigkeit. Wir sind seine Kinder! Die Bibel
sagt: Ihr werdet die Wahrheit kennen lernen und die Wahrheit macht euch frei!!
Ruhm sei immer dem Herrn Jesus Christus.



Daniela Giuga

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