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Ich kann mich an den Moment erinnern, als ich nichts mehr mit Gott zu tun haben wollte, heute sehe ich diese Entscheidung als eine Bestätigung für seine Existenz. Es war während der Pubertät als ich mich gegen Ihn entschied. Während meiner Schulzeit konnte ich meine christlichen Klassenkameraden nicht verstehen, im Gegenteil, ich griff sie an und sagte sogar, sie würden es nie verstehen, dass es Gott nicht gebe. Ich entschied mich dazu, nur noch das zu glauben, was ich sah, obwohl ich aus meinem familiären und kulturellen Hintergrund von starkem Aberglauben und katholischen Einflüssen geprägt war. Je mehr meine Eltern, insb. meine Mutter, mich zum Gottesdienstbesuch drängten, desto mehr rebellierte ich. Ich übernahm eine materialistische Weltanschauung, die in links-politische Ideologien mündete. Ich entfernte mich von meiner Familie und zog mit 21 Jahren von Zuhause aus, obwohl sich das für eine junge Frau mit meinem Hintergrund nicht gehörte, tat ich es trotzdem aus Trotz. Ich begann, Psychologie zu studieren, und lernte eine Welt kennen, die durch meine materialistische Weltsicht nicht mehr zu erklären war. Ich verstand über Familienaufstellungen und okkulte Praktiken, etwa das Pendeln oder das Legen von Tarotkarten, dass eine nicht sichtbare Welt existierte, also genau das, wogegen ich mich zuvor wehrte. Immer mehr ließ ich mich auf die nicht sichtbaren Kräfte ein, die ich nicht zu unterscheiden vermochte. Ich lebte in einer Verwirrung esoterischer Ideen und war begeistert von Buddismus und Yoga. In wichtigen Lebensfragen und –entscheidungen ließ ich mich von Esoterikern, meinem Pendel und geheimnisvoll anziehenden Karten beraten und verfiel immer mehr in tiefe Depressionen. Ich war gefangen in der Macht der nicht sichtbaren Kräfte, fühlte mich gefesselt und abhängig vom Schwung des Pendels und dem Ziehen der Karten und alles begann völlig harmlos im Unglauben darüber, ob es tatsächlich funktionieren könnte. Aber es funktionierte tatsächlich, die Voraussagen schienen zuzutreffen, manche waren Volltreffer und meinen Wünschen kam ich immer näher. Immer mehr esoterische Angebote boten sich mir, eine neue geheimnisvolle Welt tat sich mir auf. Als ich eines Tages erfuhr, dass ein Heiler, den ich wegen meiner Schwermut mehrmals aufsuchte (ich dachte er sei katholisch wegen der vielen Heiligenbilder in seinem Dienstzimmer), einen indischen Guru namens Sai Baba, mit dem er channeling (er war im Stande mit dem verstorbenen Guru zu kommunizieren) betrieb, höher stellte als Jesus Christus, begann ich kritisch zu werden, irgend etwas störte mich daran. Es ging mir immer schlechter. In der Verzweiflung stelle ich mir die Frage, wer mich befreien könnte von diesem Zustand, und wem ich wirklich hätte blind vertrauen können. Mir fiel nur einer ein: JESUS. Wahrscheinlich war es das erste Mal in meinem Leben, dass ich begann mit Jesus zu sprechen. Und er war da. Ich begann Gottes Wort zu lesen. Ich ging wieder in den Gottesdienst und machte mich auf die Suche nach Erklärungen, für all die Phänomene, denen ich begegnet war, auf die weder Theologen, noch Priester oder Psychologen mir zufriedenstellende Antworten gaben. Letztendlich fand ich die Antworten, nach denen ich suchte, in Gottes Wort und erkannte, dass die Bibel wahr ist und dass ich eine Sünderin bin und Vergebung brauche. Gottes Wort, die Bibel, ist seitdem für mich die einzige wahre Antwort auf all die Phänomene dieser Welt. Gott kann alles, und er weiß, was wir täglich brauchen, um in dieser Welt, in der sichtbaren wie auch in der nicht-sichtbaren, zurecht zu kommen. Er befreite mich von den Fesseln der Esoterik und von meiner Depression. Meine Entscheidungen versuchte ich immer mehr nach seinem Wort und in seinem Geiste zu fällen, dadurch konnte ich seine Kraft in meinem Leben erfahren, und dass er ein lebendiger Gott ist, der in unserem Leben wirkt, wenn wir es zulassen. Ich danke Ihm noch heute für diese Errettung. Mein Wissensdurst und die Welt verstehen wollen führten mich in die Tiefen der nicht-sichtbaren Welt. Ich musste zunächst die Existenz des Verwirrers und unseres Feindes erkennen, den ich bis dahin völlig übersehen hatte, um die einzige Rettung gegen ihn zu erleben, Jesus Christus.

 

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