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Hallo, ich heiße Ervin Malaj und bin in Patos, Provinz Fier, geboren, wo ich meine Kindheit verbracht habe, bis ich 10 Jahre alt war. 1995 zogen meine Eltern in die schöne Stadt Valona, wo sie noch immer leben. Ich musste noch die fünfte Klasse beenden, daher blieb ich bei meinen Großeltern, wo ich ein sehr schönes Schuljahr verbrachte. Ein Jahr vor dem Umzug meiner Eltern nach Valona, am 4. Oktober 1994, passierte meinem Vater etwas Außergewöhnliches. Er befand sich auf einem Hügel, als es plötzlich begann, stark zu regnen und zu donnern.Er hatte einen Regenschirm in der Hand, als ein starkes Licht erschien, es war ein Blitz aus dem Himmel, plötzlich flog ihm der Regenschirm aus der Hand, er spürte seinen Körper brennen wie eine Flamme, und etwas schleuderte ihn 10 Meter weit nach hinten. Er wurde am Bauch von einem Blitz getroffen, der wie ein Projektil den Stock des Regenschirms in zwei Hälften teilte, er durchquerte ein Bein und verließ ihn durch den Stiefel. Nach einigen Stunden des um Hilfeschreiens, eilten einige Männer des Viertels zu ihm. Während sie ihn in den Armen hielten, als sie auf ein Auto warteten, um ihn ins Krankenhaus zu fahren, sah ich ihn und zitterte, ich war nur zehn Jahre alt und sagte: “Oh Herr, oh Herr, oh Herr”. Obwohl ich so inständig gebetet habe, wusste ich nichts über Gott, nur seinen Namen. Mein Vater ist heil davon gekommen und auch für die Ärzte war es ein Wunder, denn es war das erste Mal, dass ein Mensch, der von einem Blitz getroffen wurde, überlebte und noch mehr, er ist ohne einen Kratzer davongekommen. Dieses Ereignis gab mir Gelegenheit, über Gott nachzudenken. Inzwischen ging ich oft an den Ort, wo mein Vater von dem Blitz getroffen wurde, und ich zündete Kerzen an, um Gott zu danken. Nachdem ich die Schule beendet hatte, kam ich meiner Familie nach Valona nach. Neben uns wohnte eine muslimische Familie und einer von ihnen fragte mich eines Tage, ob ich mit in die Moschee gehen wollte. Ich akzeptierte seine Einladung und ging hin, mit dem Wunsch Gott besser kennen zu lernen und um ihm zu danken, dass er das Leben meines Vaters nicht zurückgefordert hat. Am Anfang gefiel mir die Idee, an einen Ort zu gehen, in dem über Gott gesprochen wurde, während ich jeden Freitag zur Moschee ging, war ich froh, aber gleichzeitig sehr nachdenklich. Denn sie gaben mir Bücher zum Lesen, und ich war konfrontiert mit einer Reihe von Regeln, zum Beispiel wenn ich von zuhause losging, um in die Moschee zu gehen, durfte ich nicht auf Toilette gehen, ansonsten würde ich unrein werden. Ich war noch ein Jugendlicher von 13 bzw. 14 Jahren und wenn ich die Bücher aus der Moschee las, stellten sich mir viele Fragen. Ich dachte, aber weiß Gott, dass es niemanden auf der Weltgibt, der all diese Regeln befolgen kann? Mit all diesen Regeln kann sich ihm keiner nähern! Während ich all diese Gedanken hatte, lud mich ein Klassenkamerad zu einer Veranstaltung in eine evangelische Kirche ein. Obwohl ich mich bereits als Muslim sah, ging ich zu dem Treffen. Mir gefiel die Atmosphäre, die Leute und ihre Ehrlichkeit… Es gab viele Dinge, die in mir den Wunsch erweckten, wieder an diesen Ort zurück zu kehren. So begann ich regelmäßig die evangelische Kirche zu besuchen, und ich ging nicht mehr in die Moschee. In der Kirche fühlte ich mich wohl, akzeptiert, geliebt und ich hatte Frieden im Herzen. Nachdem ich einige Zeit die Kirche besuchte, fragte mich ein junger Mann „Wieso kommst du hierher?“, und ich antwortete: „Für Gott“, er sagte „Hast du eine Bibel?“ und ich antwortete ihm, dass ich keine hatte. Er nahm das Neue Testament, öffnete das Evangelium von Johannes und bat mich, zu lesen, und wenn ich Fragen hätte, konnten wir darüber sprechen. Das war das erste Mal, dass ich eine Bibel in den Händen hielt. Als ich zuhause ankam, begann ich mit viel Freude und Neugier zu lesen, und ich fand viele Antworten auf meine Fragen.
Auch wenn ich für meine Eltern und Verwandten ein braver Junge war, öffneten sich mir die Augen, mein Verstand und mein Herz, und ich realisierte, indem ich die Bibel las, dass ich kein guter Mensch war. Die Bibel ist ein Spiegel, durch den der Mensch sein Inneres und sein Herz sehen kann.Und indem ich in mein Inneres ansah, fand ich ein schmutziges Herz voll von Sünden, und ich verstand, dass nur Gott und ich es sehen konnten. Aber Gott sei gelobt, dass die Bibel nicht hier aufhört, sie erleuchtet dich nicht nur, indem sie dir den Schmutz deines Herzens zeigt, sondern sie gibt dir die Lösung, wie der Mensch sein Herz von der Sünde und von jeglichem Schmutz, der in ihm ist, reinigen kann. Jesus ist auf die Welt gekommen, um meine Sünden zu vergeben, um mein Herz zu reinigen und um mir das ewige Leben zu geben.
Nachdem ich meinen Zustand erkannte, und dass ich Gott brauchte, kniete ich nieder, und mit Tränen in den Augen bat ich den Herrn Jesus, in mein Leben zu kommen und mein Herz von allen Sünden zu reinigen. Und er tat es. Gott sagt in der Bibel: „Wer mich von ganzem Herzen sucht, findet mich”, ich habe gesucht und habe geglaubt, dass Jesus für meine Sünden am Kreuz gestorben ist, er liebte mich sehr, während sie ihn kreuzigten (in Lukas 23,34). Er sagte: “Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”, er ist hundertprozentig Mensch und hundertprozentig Gott, er hat viel gelitten, und er hätte sagen können “Vater zerstöre sie”, stattdessen sagte er “vergib ihnen”. Diese große Liebe, die er für mich und für dich hatte, brachte ihn dazu, an meiner Stelle und an deiner Stelle zu sterben. Diese Liebe wird vielleicht nicht von unserem menschlichen Verstand akzeptiert, sie übersteigt jede andere Form von Liebe, auch die einer Mutter für den eigenen Sohn. Als Jesus in mein Herz kam, veränderte sich mein Leben total, ich fühlte Freiheit und große Freude, die mein Herz erfüllten. Ich war sehr glücklich und begann meinen Schulfreunden von Jesus zu erzählen. Sie waren überrascht über die radikale Veränderung, die sie in mir sahen. Vor dreizehn Jahren übergab ich Jesus mein Leben und mein Herz, ich habe diese Entscheidung nie bereut, und ich wurde nie vom Herrn enttäuscht. Während dieser Jahre hatte ich viele Höhen und Tiefen im Leben, Probleme, größere und kleinere Schwierigkeiten, aber Gott war in jedem Moment in meiner Nähe, und er gab mir die Lösung. Ich habe Gott an die erste Stelle in meinem Leben gestellt, denn nur mit Jesus auf dem Thron meines Lebens bin ich in Sicherheit, dass ich auf geraden Wegen gehe, indem ich seinem Willen folge, was ich jeden Tag tun möchte. Das Leben mit Gott ist nicht nur ein schönes und sicheres Leben, sondern dein Morgen erschreckt dich nicht mehr. Ich und jedes Kind Gottes glauben, dass der Herr der Schöpfer ist, Er hält das Universum in seiner Hand und nichts geschieht ohne seine Erlaubnis. Er hat versprochen, dass alles, was in unserem Leben geschieht, zu unserem Wohle dient. Aber die Freude und die Sicherheit gelten nicht nur für dieses Leben, Jesus hat versprochen, dass Er eines Tages wiederkehren wird, und Er all jene in den Himmel bringen wird, die an seinen Namen glauben. Wir werden das ewige Leben mit Ihm verbringen, dort wird es weder Tränen noch Leid geben, weder Angst noch Tod, dort wird alles perfekt sein.Wo Gott lebt, dort werden auch wir leben, in Seiner Gegenwart im Paradies. Ich glaube und bin sicher, dass alles, was Gott versprochen hat, in Erfüllung geht und gehen wird.

Gesegnet sei unser ewiger Herr.

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