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Ich heiße Sara Grossano, bin 20 Jahre alt, bin verheiratet und habe 2 Töchter. Ich bin in einer gläubigen Familie aufgewachsen und Gott sei Dank hatte ich das Privileg Gott schon von Kind aus kennenzulernen. Als ich klein war ging ich immer in die Versammlungen, somit war es für mich normal vom Herrn sprechen zu hören. Im Alter von 14 Jahren ließ ich mich von Freunden in die weltlichen Sachen mitreißen. Es gefiel mir, aber es stellte mich dennoch nicht zufrieden. Ich war immer auf der Suche nach neuen Dingen, die mich zu nichts brachten. Meine Eltern versuchten oft mich daraus zu holen, aber ich wollte nichts davon wissen. Dies ging so weiter bis ich 17 war und mich mit meinem Mann verlobte. Ihn zu haben, war für mich alles, aber ich bemerkte früh, dass ich immer mehr wollte. Ich wollte in der Lage sein, alles alleine zu machen, bis ich entschlossen hatte von zu Hause auszuziehen. Es war eine Zeit des Leidens für alle, vor allem für meine Eltern. Im April 2006 erfuhren Sam und ich, dass ich von meiner Tochter Valeria schwanger war. Ab dem Zeitpunkt fingen für uns die Leiden an. Im August heirateten wir, weil wir eingesehen haben, viele Fehler gemacht zu haben. Wir waren glücklich eine Tochter zu haben, aber wir konnten die Freude, die eine Mutter und ein Vater empfinden, nicht ausdrücken, weil die Verantwortung uns unter Druck hielt. Ich war glücklich Mutter zu sein, aber mein Leben begann immer dunkler zu werden. Ich fühlte mich allein und verlassen. Mein Ehemann war immer auf der Arbeit und ich schaffte es nicht alleine zu Hause zu bleiben. Ich hatte eingesehen, dass mein Herz leer und dunkel war, aber ich unternahm nichts dagegen. Von Tag zu Tag wurde es immer schlimmer. Ich wollte auf keinen hören und war in mich geschlossen. Diejenigen, die mir nah waren und nur das Beste für mich wollten, lehnte ich ab, weil ich es wie eine Bosheit und ein Angriff gegen mich empfand. Ich hatte große Angst vor dem Tod, die mich jeden Abend bevor ich ins Bett ging, verfolgte. Dies führte mich in eine Depressionsphase und ich glaubte niemals da wieder raus zu kommen. Die einzige Lösung, die ich sah, war in die Nähe meiner Eltern und Geschwistern zu ziehen, indem ich alles hinter mich lies mit der Hoffnung, dass meine Leere gefüllt werde. In den ersten 2 Monaten dachte ich alle Tiefen meines Lebens überwunden zu haben, aber früh begriff ich, dass weder meine Familie, noch mein Ehemann, noch Kinder die Leere, die ich fühlte, füllen konnten. Nachts verfolgten mich weiterhin die Ängste, bis wir erfuhren, dass ich von meiner zweiten Tochter schwanger war. Von dort an veränderte sich alles. Nach einer langen Diskussion mit meinen Eltern stelle ich mir selbst die Frage wovor ich Angst hätte. Danach betete ich und bat Gott mich von meinen Ängsten zu befreien und mir wieder die Freude zu geben. Gleich danach fühlte ich mich frei. Ich fühlte, dass mich jemand liebte. Aber vor allem öffnete ich meine Augen und begriff, welch eine wunderschöne Familie mir Gott geschenkt hat. Heute kann ich sagen, obwohl ich Tiefen in meinem Leben habe, weiß ich wo ich meine Kräfte aufladen kann und mein Weg des Lebens weiter verfolgen kann. Ich habe wieder die Freude und das Glück gefunden, ich selbst, Ehefrau und Mutter zu sein.

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