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Schon von klein an hatte ich eine große Leidenschaft für die Musik. Diese war der Sinn meines Lebens und ich hoffte sehr eines Tages eine Karriere in diesem Bereich zu starten.

Ich bin in einer katholischen Familie geboren und war dieser Tradition immer sehr treu. Jedes Mal, wenn es im Rahmen meiner Familie zu religiösen Diskussionen kam, war ich der erste der eingriff. Denn ich muss zugeben, dass ich gerne ab und zu in der Bibel durchblätterte. Außerdem verpasste ich ungern religiöse Filme, die im Fernseher liefen. Jedoch war es nur ein harmloses Interesse, denn mein Ziel war, eine Karriere in der Musikbranche zu starten.

Als ich älter wurde begannen meine Lovestorys und dazu gehörten auch die verschiedensten Liebesenttäuschungen.

In der Zwischenzeit versuchte ich mir einen Weg zu meiner Karriere aufzubauen, jedoch erfolglos. Sobald es mir schien, dass sich eine Tür für mich öffnete, ging sie wieder zu. In meiner Verzweiflung stellte ich mir oft die Frage: „Wieso kann ich diese Gabe Gottes des Gesangs nicht für eine Karriere anwenden? Weshalb hat er sie mir geschenkt, wenn sich die Türen zu meinem Erfolg alle schließen?“

Im Jahre 2007 lernte ich eine Frau kennen und verliebte mich über beide Ohren in sie. So groß war meine Liebe zu Ihr, dass ich bereit war alles für sie zu geben. Ich war für diese Frau wie ferngesteuert. Sie war gierig nach Geld und Luxus. Damit ich ihr ein schönes Leben bieten konnte, folgte ich vielen schlechten Ratschlägen von Menschen, die ich als Freunden glaubte. Ich begann zu dealen, zu klauen und kam sogar soweit, dass ich Checks fälschte und das alles ihr zuliebe. Doch Gott kannte mein Herz und bereitete einen Weg für mich.

Im Jahre 2010 als ich mich in der vollen Verzweiflung befand, aufgrund der Beendigung meiner Beziehung zu dieser Frau, lernte ich eine weitere Frau kennen. Hierbei handelte es sich um eine alleinerziehende Mutter. Da sie in Deutschland lebte und ich mich zu der Zeit noch in Italien befand, konnten wir nur telefonisch oder übers Internet kommunizieren. Jedoch spürten wir beide den Drang uns persönlich kennen zu lernen. So kam es dass ich einen Flugticket buchte und am 19. Juni 2010 nach Deutschland kam. Wir lernten uns kennen und verliebten uns ineinander mit der Zeit. Ein Jahr später, im Jahre 2011, krönten wir unsere Liebe mit der Ehe. Doch in mir spürte ich noch eine Last. Dies waren meine Sünden, die ich weiterhin folgte. Nun war es mir unmöglich diese Sünden meiner Frau zu verbergen und beichte ihr alles.

Eines Tages kam Cristina, eine alte Freundin meiner Frau zu Besuch. Sie erzählte mir von Jesus und seiner großen Lieben für seine Geschöpfe. Doch ich wollte ihr in dem Augenblick nicht zuhören.

Eines Tages jedoch, als ich mich am tiefsten Punkt meiner Verzweiflung befand, ergriff Cristina erneut dieses Thema und ich entschloss mich ihr zu zuhören und war erstaunt wie sie den Herrn Jesus Christus lobte.

Kurze Zeit später, nahm in Cristinas Leben ein lieber, geistlicher Bruder von mir teil und zwar Gennaro. Wir begannen uns zu treffen und lasen gemeinsam aus der Bibel.

Eines Tages luden sie mich zum Gottesdienst ein. Ich war sehr davon beeindruckt, wie die Gemeinde Gott lobte und ihm dankbar war.

Am Abend des 24. Februar 2014 spürte ich in mir den drang mich hinzuknien, denn ich erkannte, dass ich ein Sünder war und bat Gott um Vergebung meiner Taten. Am nächsten morgen, fühlte ich mich wie Neugeboren. Ich spürte in mir ein Feuer und eine Wärme die ich nie zuvor verspürte.

Daraufhin begriff ich weshalb ich nie zu einem großen Sänger wurde. Gott hatte mich schon vor meiner Geburt zu seinem Werkzeug erwählt. Nun schreibe ich Lieder zur Ehre Gottes.

Mauro Riontino

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