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Ich stell mich francescavor. Ich heiße Francesca und bin 30 Jahre alt. Ich komme aus Italien und lebe seit 4 Jahren in Deutschland.
Ich bin seit 10 Jahren mit Daniele zusammen und vor 5 Jahren hab ich den Herrn Jesus Christus in mein Leben angenommen.
Als Daniele und ich angefangen haben uns kennen zu lernen, wusste ich nichts von seiner Religion, aber als ich ihn betend am Tisch sitzen sah, merkte ich sofort, dass er anders war, aber es gefiel mir.
Die vergangenen Monate waren besonders, wir waren jeden Tag zusammen und wir waren beide glücklich, aber da war etwas, dass uns auseinander hielt: nämlich das Thema "Religion". Jedes Mal als er versuchte mit mir über die Bibel zu reden, befand ich mich in Schwierigkeiten und es beängstigte mich, mir vorzustellen, ein so heikles Gespräch einzugehen...ich dachte, das würde sich sowieso nicht lohnen. Außerdem dürfte es nicht so dramatisch sein unterschiedliche Religionen zu haben. Ich dachte niemals, dass das ein Hindernis für unsere Beziehung sein könnte!!! Doch ich irrte mich...denn meine Familie dachte ganz anders. Mein Vater akzeptiere unsere Beziehung überhaupt nicht. Es ging soweit, dass mein Vater mich dazu zwang Schluss zu machen, ansonsten hätte er mich von zu Hause rausgeschmissen...Ich war geschockt und verstand diese ganze Wut gegenüber einem Jungen, den er noch gar nicht kannte, nicht....aber für das eine Mal gehorchte ich meinem Vater...wir waren nur für einige Tage auseinander, aber Gott sei Dank kamen wir wieder zusammen...ja, Gott hatte alles vorbereitet, denn als wir wieder heimlich zusammenkamen fing Daniele an mir ernst von Gottes Wort zu erzählen. Als wir darüber diskutierten, versuchte ich oft das Thema zu wechseln. Dies tat ich aber nur aus Angst. Ich hatte Angst davor mich mit der Realität zu konfrontieren, die ich lange Zeit nicht kannte, da ich katholisch aufgewachsen wurde. In Wirklichkeit wusste ich nichts über Bibel und ich hatte mich auch nie wirklich dafür interessiert. Ich besuchte die katholische Kirche, aber auch nur, weil alle anderen das auch taten...ehrlich gesagt gefiel sie mir auch gar nicht. Schließlich hörte auch keiner in der Sonntagspredigt zu. Als ich mich umsah, sah ich nur Menschen die sich mit ganz anderen Sachen beschäftigten, als aufmerksam zuzuhören, und das störte mich. Aber ich lebte weiterhin auf diese Weise. Die Jahre vergingen und im Jahre 2004 trennten Daniele und ich uns. In dieser Zeit lernte ich die Welt kennen. Ich machte all das, worauf ich Lust hatte; ich ging mit meinen Freunden tanzen, kam spät nach Hause, ich lernte neue Leute kennen und dennoch war ich unzufrieden...Ich wollte immer mehr. Ich war unglücklich und in den Momenten fühlte ich immer mehr, dass ich Daniele brauchte...Ich vermisste ihn wirklich, aber was ich noch mehr brauchte waren seine Worte...ja, denn nur mit ihm, auch wenn es nur minimal war, hatte ich irgendwie Kontakt mit Gott. Nachdem Daniele und ich 10 Monate voneinander fern waren, fingen wir wieder an uns zu kontaktieren und in dieser Zeit wurde ich evangelisiert. Ich danke Gott so sehr, dass er mich, trotz meiner Fehler, nie verlassen hat und mir eine Chance gegeben hat.
So fühlte ich, dass sich nach und nach in mir etwas änderte. Das erste Thema, das ich vorgelesen bekam war die Offenbarung. Für mich war es sehr schwer zu verstehen. Ich wollte das Bild vom Ende der Welt nicht wahr haben. Ich war so erschrocken und besorgt und mich wunderte wie Daniele das Thema so gelassen anging. Er hatte nämlich keine Angst. Wie war das möglich?
"Du musst den Herrn Jesus Christus, als deinen einzigen Retter, in dein Leben  annehmen" sagte er mir..."Du musst an ihn glauben mit deinen ganzen Herzen, weil er dir das Leben gegeben hat. Er ist für deine Sünden am Kreuz gestorben..." Diese Worte werde ich nie vergessen. Eines Tages während eines Streits zwischen meinen Eltern rannte ich mein Zimmer, schloss mich kraftlos und voller Tränen in den Augen ein. Ich fiel zu Boden und rief den Namen des Herrn und betete für lange Zeit auf den Knien.
So gab ich mich am Abend des 6. Oktober 2005 Christus.
Das war der schönste Tag meines Lebens...ich hatte eine große Freude in meinem Herzen, die man nicht beschreiben kann. Jede Last, alle Ängste waren auf einmal weg. Auch die Tage die danach folgten waren wunderschön. Daniele schenkte mir eine Bibel und jeden Tag las ich pünktlich, eingeschlossen in meinem Zimmer, die Bibel...
Ich begann auch heimlich die Gemeinde in Campobasso zu besuchen und ging endlich nicht mehr in die katholische Kirche. Aber natürlich war das alles nicht so einfach. Meine Veränderung machte sich bemerkbar und auch heute noch hab ich Schwierigkeiten in meiner Familie...
Deshalb bitte ich euch für mich zu beten, damit ich weiterhin Kraft habe. Auch für meine Familie bitte ich euch zu beten, sodass sie auch eines Tages ihre Herzen dem Herrn überlassen können...
Heute kann ich sagen, dass Gott sehr viele Dinge in meinen Leben verändert hat...Dinge, die ich mir niemals hätte vorstellen können. Nun lieben meine Eltern den Daniele und auch seine Eltern verstehen sich sehr gut mit meinen Eltern. Ich kenne die Ernsthaftigkeit meines Vaters und ich hätte nie gedacht, dass meine Eltern jemals mit Danieles Eltern gemeinsam an einem Tisch essen würden.
der Herr kann alles und wir müssen ihm vertrauen. „Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich! Täglich will ich dich preisen und deinen Namen rühmen immer und ewiglich! Groß ist der Herr und hoch zu loben, ja, seine Größe ist unerforschlich.“ (Psalm 145,1-3) Amen.



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