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“ Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,
denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet.
Ihr dient dem Herrn Christus ! “ Kol.3,23-24

1966 erblickte ich in Rude Slaska ( Polen ) die Welt. Mit 13 Jahren durfte ich in das Land einreisen in dem „Milch und Honig“ fließt, Deutschland, so dachte ich damals zumindest. Die Erfahrung belehrte mich schnell eines besseren. Wohlstand ist nicht alles und arbeiten muss man überall. Als gelernter Maschinenschlosser darf ich für meinen Lebensunterhalt beim größten Chemieunternehmen Europas, (oder der Welt?) ... der BASF – Ludwigshafen sorgen.
Seit 1989 bin ich mit Birgit, meiner anderen Hälfte verheiratet. Gemeinsam erleben wir die sonnigen und wolkigen Tage mit unseren beiden Töchtern, Saskia 11 und Julia 5, welche uns der Herr im wahrsten Sinne des Wortes anvertraut hat. Meine Frau ist Erzieherin, arbeitet gern mit Kindern
und wenn es sein muss, hilft sie auch noch bei meiner Erziehung nach.

Der Weg zum Glauben

Mein Leben mit dem Herrn Jesus Christus fing eigentlich in einem Kindergarten an!
Nein, nicht im Kindergartenalter. Ich war schon 22 als Birgit mich mit christlichen
Botschaften konfrontierte. Zwei ihrer Arbeitskolleginnen waren entschiedene Christen und so begann eine jahrelange Zeit der Vorbereitung für ein Leben mit Gott. 1993 war es dann so weit, dank dem Herrn konnte ich alles was mir Sorgen machte Gott anvertrauen und durfte ihn bitten, dass er in meinem Herzen Platz einnehme. Sonntags führte uns der Herr in die italienische Brüdergemeinde nach Mannheim. Dort erhielt ich Unterweisung in der Bibel, zuerst die Grundlagen und dann mehr und
mehr die tieferen und weiterführenden Themen des christlichen Glaubens. Aber alles war nur aus dem Italienischen übersetzt. Mit der Zeit wuchs bei Birgit und mir daher immer mehr das Verlangen nach einer Deutschsprechenden Gemeinde. So starteten wir gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar aus der italienischen Gemeinde alle unsere Bemühungen in diese Richtung zu lenken.

Die ersten Schritte

1996 ließ der Herr unsere Träume war werden und ich erlebte für die nächsten sechs Jahre, was es heißt Gemeinde zu gründen. Sechs Jahre voller Erlebnisse und Erfahrungen die ich nie vergessen werde.
Doch der Herr geht manchmal andere Wege mit uns und so wurden unsere Zelte in Ludwigshafen aufgrund diverser Umstände 2002 abgebrochen. Es begann eine Zeit der Verunsicherung und ich stellte mir die Frage, wo der Herr mich haben möchte.

Mein Verlangen

Ich besuchte andere Gemeinden, auf der Suche nach einer bibeltreuen Gemeinde, in der sich meine Familie und ich wohl fühlen würden. Die Wahl fiel auf die FBG Mannheim.
Über ein Jahr war ich nur ein stiller, beobachtender Besucher und das Verlangen gebraucht zu werden wuchs in meinem Herzen von Woche zu Woche. Wo sollte mein Platz in dieser Gemeinde sein?
Wie könnte ich den Dienst für den Herrn wieder aufnehmen?
Wie könnte ich dieser Gemeinde und dem Herrn eine Freude sein? Fragen, über Fragen. Geduld und Ruhe im Herrn waren gefragt! Und Er sah mein Verlangen und Er öffnete die Türen, die verschlossen waren.“ Alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch. “ 1.Petr. 5,7

Die Familie in Christus

Im Sommer 2003 nahm ich teil an einer Kinderbibelwoche in Neuostheim die von der FBG Mannheim veranstaltet wurde. Ich war so begeistert von dieser Arbeit, dass ich von nun an verbindlich dazugehören wollte. Ich war mir sicher, das wird meine Gemeinde sein. Meine Familie in Christus.
Vor einigen Jahren war auf der Herbstkonferenz für Gemeindegründung in Rehe,
das Thema: „Warum ich die Gemeinde so sehr liebe!“. John F. Mac Arthur war als Redner eingeladen. Ich wäre so gerne damals dabei gewesen! Heute weiß ich aus eigener Erfahrung was es heißt die Gemeinde zu lieben. In Zeiten der Entbehrung lernt man den wahren Wert der Gemeinde kennen. Das war die Zeit, als wir nicht wussten wo wir hin gehörten. Und nun?Mitarbeiter für die Jungschar wurden gebraucht und – ich bin dabei!
Der Gemeindebrief hat Unterstützung gebraucht und – ich bin dabei!
Reparaturarbeiten stehen an – ich helfe wo ich kann!
Bühnengestaltung für Veranstaltungen werden benötigt – ich bin dabei!In einer Gemeinde gibt es so viele Bereiche, dass es für jedes Glied die Möglichkeit der Mitarbeit gibt. Mit meiner Entscheidung für Jesus ist es für mich das Größte, sein Diener zu sein. Je mehr Brüder und Schwestern sich einbringen, auf desto mehr Schultern sind die Lasten verteilt, die in einer Gemeinde getragen werden müssen. Die Freude am Dienen ist darüber hinaus um so größer, je mehr Leute mitmachen.
Am 26. Juni 2005 bin ich in meiner Gemeinde als Diakon eingesetzt worden.
Die Arbeit für den Herrn sieht heute nicht viel anders aus, aber die Verantwortung wird
mir bewusster. Möge der Herr mir die Kraft schenken ihm die Ehre zu geben
und seiner Gemeinde ein guter und treuer Diener zu sein.Mit unaussprechlicher Freude im Herrn, Mirek

Miroslaw Backhaus

 


 

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