Menu
Tablet menu
A+ A A-

Ich bin 54 Jahre alt und möchte euch die Geschichte meines Lebens erzählen. An meine Kindheit erinnere ich mich sehr gerne, da sie ruhig und angenehm war. Von meinen insgesamt 4 Geschwistern bin ich sozusagen das Nest Heckschen. Vor mir kommen noch meine 2 Schwestern und mein Bruder. Soweit ich mich erinnern kann gaben uns meine Eltern all Ihre Zuneigung, Warmherzigkeit und Liebe und haben uns nie am notwendigste etwas fehlen lassen, gemäß Ihren finanziellen Möglichkeiten. Dafür bin ich den Herrn sehr dankbar, auch wenn mir das ganze nicht gleich bewusst war, dass dies alles eine Gabe der Gnade Gottes war. Die Ratschläge meine Eltern waren mir sehr wichtig, denn sie begleiteten mich im laufe meines Lebens.

Wenn ich meine Eltern in ihren Charakteren beschreiben müsste dann würde ich sagen, dass mein Vater ein fleißiger Arbeiter war und ein einfacher bzw. bescheidener Mensch gewesen ist und meine Mutter eher diejenige war die ein überschäumendes eben südländlichen Temperament besaß.

Beide jedoch führten Ihre Rollen mit sehr großen Einsatz und Zielstrebigkeit durch, aber leider fehlte Ihnen die Kenntnis bezüglich der Tiefgründigkeit Gottes in Ihren Leben, weil sie nicht sein Wort gelesen haben, die Bibel. Als eine typische Römisch katholische Familie haben wir die ganzen Traditionen mitgemacht, die üblich waren, wie : die Taufe, die erste Kommunion, die Firmung und zuletzt die Heirat in der Katholischen Kirsche.

Mit ungefähr 15 Jahren hatte ich ein besonderes Interesse über die Lehren der Zeugen Jehovas, aber meine Familie stellte sich gegen mich. Da meine Familie traditionelle Katholiken waren, haben Sie alles versucht um mir den Kontakt mit „diesen Leuten“ zu verbieten. Ich begann mir viele Fragen zu stellen die jedoch unbeantwortet blieben bis ich den Herrn Jesus Christus in mein Leben aufnahm.

Mit 16 Jahren habe ich meinen Ehemann kennen gelernt und nach 2 ½ Jahre Verlobung heirateten wir.

Das Eheleben begann mit ernsten Problemen denn mit der Zeit bemerkte ich, dass das Leben als verheiratete nicht vergleichbar war wie die Zeit in unserer Verlobung.

Mein Mann war fast nie zuhause, denn entweder arbeitete er oder er ging in seiner Freizeit in die Bar um Karten zu spielen und vertrieb sich somit die Zeit mit seinen Freuden die in Wirklichkeit genauso waren wie er auch.

Damals wohnten wir in einer ganz alten Wohnung in einen 6 Familienhaus und wir besaßen kein Badezimmer und keine Heizungen. Ich war oft traurig und habe mich sehr einsam gefühlt.

Ich vertraute mich meinen Eltern an und erzählte ihnen meine Probleme aber leider stimmten sie den Gedanken, dass ich einen Ehemann verlassen wollte nicht zu.

Erst jetzt Begriff ich das meine Eltern eingeschränkt waren bezüglich ihrer Hilfeleistung und das Ihre Liebe alleine nicht meine Probleme lösen würde.

Ab diesen Zeitpunkt begann ich also mit aller Kraft darum zu kämpfen, das mein Mann ein normales geregeltes Leben führen sollte aber leider war es mir nicht gelungen.

Eines Tages klingelte jemand an meiner Haustür und brachte mir ein Christlicher Kalender (Die gute Saat). Zum damaligen Zeitpunkt entdeckte ich aufgrund der Kalenderblätter, sowie durch das lesen des neuen Testaments, was der wirkliche Sinn des Lebens ist, auch durch mein Leiden aufgrund meiner Probleme die ich hatte.

Der Herr Jesus tröstete mich in dieser Harten Prüfung die ich durchlebte und ich begriff von alleine welches der Plan Gottes für mich persönlich gewesen war. Mir war klar, dass der Herr nicht an erster Stelle in meinem Leben war und somit habe ich ihn als meinen persönlichen Erretter in meinem Leben angenommen und ich bat um Vergebung für meine Sünden. Das war das erste mal gewesen, dass ich ernsthaft und mit ganzen Herzen betete und ich spürte die Anwesenheit des Herrn an meiner Seite. Eine unbeschreibliche Sache war in diesen Moment passiert. Der Heilige Geist war gekommen um in meinen Herzen zu wohnen und seit diesen Tag habe ich mich nicht mehr einsam gefühlt, so wie Jesus sagte:“ Und siehe ich bin bei euch, alle Tage bis an der Weltende“. Er ist lebendig in meinen Leben und es ist einfach wunderbar.

Es sind seitdem nun 24 Jahre vergangen und mir ist klar geworden, dass nur Jesus aus einer liebe liebt, die bedingungslos und unbeschreiblich ist. Ich möchte den Herrn jeden Tag mehr lieben lernen und mein prinzipieller Wunsch ist es, den Menschen seine Liebe zu zeigen und das ewige Leben zu verkünden welches er als Gabe an alle diejenigen gibt die ihn in Ihren Herzen als Heiland annehmen. Ich hoffe das mein Glaubenszeugnis eine Hilfe für diejenigen sein kann, die sich in einer ähnlichen Situation befinden könnten. Der Herr offenbart sich auch wenn wir voller Probleme und uns in harten Umständen in unserem Leben befinden, damit wir verstehen wie sehr er uns liebt.

Als meine Familie von meiner Bekehrung zu Jesus Christus erfuhr, waren sie anfangs nicht wirklich damit einverstanden, dass ich diesen Weg einschlug. Aus Ihrer Sicht verstanden sie nur, dass ich von dem Römisch Katholischen Glauben in den Evangelischen Glauben gewechselt habe. Aber mit der Zeit lernten auch Sie meine Entscheidung zu respektieren, da ich nun eine verheiratete Frau war und nach und nach lernte, selbst meine Entscheidungen zu treffen.

Der Herr hat in diesen ganzen Jahren meine Familie gesegnet und dafür bin ich sehr dankbar. Jahre danach bekehrten sich meine zwei älteren Schwestern zu Jesus Christus und meine Freude darüber ist sehr Groß, da es einfach wunderschön ist zu wissen, dass jemand aus der eigenen Familie die Errettung in Christus hat und wir nicht nur menschliche Geschwister sind sondern auch Geschwister im Glauben. Meine Kinder haben den Herrn Jesus auch als persönlichen Erretter in ihren Leben angenommen und sie dienen Ihm mit ganzen Herzen. Natürlich war es anfangs für mich schwer, z.B. alleine mit 2 kleinen Kinder zu den Gemeindetreffen zu gehen ohne meinen Ehemann an meiner Seite zu haben als Stütze, aber ich bemerkte, dass Gott mich in das was ich tat segnete und mir dafür auch die Kraft gab um das alles zu bewältigen.

Mein Mann verspürt heute noch nicht den Wunsch unseren Herrn zu dienen, aber ich werde weiterhin für ihn beten ohne zu ermüden, sodass sich der Herr Ihn so offenbaren kann, damit sogar er selbst erkennen kann, wie groß die liebe Gottes ist. Ich bin zuversichtlich, dass der Herr Jesus mir Antworten wird auf mein Gebet.

Ihm gebührt die Herrlichkeit und die Ehre jetzt und in Ewigkeit. Lehnt nicht seine Gnade ab, er ist jetzt mit uns und wird es auch in Zukunft sein.

Jesus sagt :“Ich aber sage euch: Wer mich bekennet vor den Menschen , den wird auch des Menschen Sohn bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.

 wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.

 

Style I Style II Style III