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Hallo Zusammen,
ich heiße Gioele  Miccichè und bin 30 Jahre alt. Ich bin in Agrigento in Sizilien geboren und in einer gläubigen Familie aufgewachsen. Im Jahre 1994, als ich 8 Jahre alt war, kamen wir aufgrund finanzieller Probleme nach Deutschland.
Nach circa 2 Jahren haben wir erfahren, dass es in Stuttgart eine Christliche Gemeinde gab, und so fingen wir an diese jeden Sonntag zu besuchen. Jeden Sonntag gab es dort ein Programm für Kinder eines gewissen Alters, deshalb kauften sie mir eine Bibel. Meine Sonntagsschullehrerin war Antonietta Viola.
An einen dieser Sonntage sagte uns Antonietta: „Eines Tages wir der Herr kommen, um seine Kirche mitzunehmen, das heißt, dass er alle die mitnehmen wird, die an Ihn glauben.“ Des Weiteren erklärte sie uns noch viele andere Dinge, bis sie auf einmal ausgerechnet mich fragte ob ich gesündigt hätte. Ich antwortete mit „ja“, dass ich schon mal geklaut habe und ungehorsam gegenüber meinen Eltern war. Sie erinnerte mich daran, dass in den 10 Geboten, die uns Gott gab, steht, „du sollst nicht stehlen“ und „du sollst deine Eltern ehren“. Mir wurde sofort bewusst, dass sie Recht hatte und so fing ich an mich schuldig zu fühlen und weinte. Antonietta empfiehl mir, Gott einfach um Vergebung zu bitten. So ging ich in ein Zimmer, indem ich alleine war, beichtete Gott meine Sünden und bat ihm um Vergebung meiner Sünden. Zu dem Zeitpunkt war ich circa 12 Jahre alt.
Jedoch wandte ich mich ein paar Jahre später von Gott ab. Ich wollte nichts mehr von der Bibel wissen, was meist an meinen Schulfreunden lag, die mich von dem Herrn fernhielten.Micciché
Ich erinnere mich, dass es mir sehr schlecht ging. Eines Tages endlich wurde mir bewusst, dass ich mich von Gott abgewendet hatte, so ging ich nachhause, in meinem Zimmer, und bat Gott weinend um Vergebung. Kurz danach fühlte ich mich schon viel besser und war glücklich. Das alles lag daran, dass ich mich von der Gemeinde fern gehalten hatte.
So fing ich erneut an in der Bibel zu lesen und zu beten und es dauerte nicht lange, dass meine Gebete erhört wurden. Mir wurde auch bewusst, dass der Herr immer an meiner Seite war ohne, dass ich es merkte. Dies zu wissen machte mich sehr glücklich und ermutigte mich mit noch mehr Interesse die Bibel zu lesen.
Ich erinnere mich zu erst die Psalmen gelesen zu haben und später von Anfang an, das 1. Buch Mose, als Gott die Erde und den Menschen schuf, weiter las ich die Geschichte Nohas, als Gott die Sintflut schickte, in der steht: Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voller Frevel. Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden. Da sprach Gott zu Noah: Das Ende allen Fleisches ist bei mir beschlossen, denn die Erde ist voller Frevel von ihnen; und siehe, ich will sie samt der Erde verderben. (1. Mose 6,11-13)
Diese Bibelstelle brachte mich viel zum Nachdenken und so sagte ich mir: „Heute ist es genauso. Die Welt ist verdorben und die einzige Möglichkeit mich zu retten, bevor Jesus zurückkommt, ist, Jesus als meinen persönlichen Erlöser anzunehmen. Er starb am Kreuz für mich und für alle Sünder. Das ist der richtige Weg, der zu gehen ist, denn außer ihn gibt es keine Hoffnung.“
Deswegen möchte ich mich heute taufen lassen, um vor den Menschen mein Glaube zu bezeugen, ich will ein Diener Gottes sein, mein Leben lang.
Eines will ich euch allen, die ihr hier seid, sagen: Seht ihr nicht, dass sich heute alles wiederholt?.          Die Welt ist erneut verdorben und es herrscht so viel Gewalt.
Wie wir wissen ist der Herr schon vor 2000 Jahren gekommen um uns zu retten, er starb am Kreuz für uns die wir voller Sünde waren, aber er nahm sie uns ab, indem er sein Leben gab. Unsere Aufgabe ist es diese Botschaft weiter zu erzählen, denn Er wird eines Tages zurückkehren und alle, die ihm gehören, mit sich in den Himmel mit nehmen.
Deshalb sage ich euch: Wartet nicht noch länger, denn morgen kann es schon zu spät sein. Glaubt an Ihn und ihr werdet errettet und reich in seiner Liebe sein.
Gioele Micciché

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